Alexander ist unterwegs

Reise- und andere Geschichten

Mit über 60 Jahren bin ich schon eine ganze Weile unterwegs und hoffe, dass noch einige Schritte dazu kommen

Fuerteventura 2023 Teil 3 (6. bis 8.. Dezember), so eine schöne Mietzekatze

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Am nächsten Morgen erkundeten wir das Innere der Insel. Wir nahmen uns einen der zahlreichen Vulkane als Ziel einer kleinen Wanderung vor. Auf dem Weg dorthin kam mir erneut der Gedanke hoch, den ich bereits bei meiner Ankunft hatte. Das ist hier die größte Bauschuttdeponie Europas. Das ist schon sehr gemein und tut der Insel natürlich Unrecht, aber dieses schier endlos vorhandene Gestein, manchmal scheinbar nach Körnungen sortiert….

Auf dem zweiten Bild ist das Ziel unseres Ausflugs zu sehen. Den Namen des kleinen Bergs habe ich nicht mehr in Erinnerung. Der Weg dorthin war steinig und trotz der leichten Bewölkung wurde es ziemlich warm.

Der Aufstieg wurde mit einem schönen Blick belohnt. Bei Outdooractive war zwar ein Weg um die kleine Caldera eingezeichnet, aber wir fanden Keinen. Wir nahmen für den Rückweg dennoch eine andere Route und es zeigte sich wie löchrig das Vulkangestein teilweise ist.

Die Straßenbauer hier haben bestimmt kein Problem genügend Mineralgemisch für den Unterbau zu bekommen. Dafür finde ich den Bau über die Ausspülungen mutig.

Nach der Wanderung war noch bummeln und das tägliche Abendessen angesagt und dann ging es schon wieder ins Bett.

Am nächsten Morgen bekam ich Besuch der es auf mein Frühstück abgesehen hatte.

Wir vertrieben uns gemeinsam die Zeit bis seine Besitzer ihn vermissten und ihn zum Heimkommen bewegten. An diesem Tag musste meine Tochter nochmal arbeiten und ich musste mir überlegen was ich mit der Zeit anfangen wollte. Ich entschied mich für den Surfstrand und wollte versuchen ein paar coole Fotos zu schießen.

So richtig tolle Aufnahmen sind mir nicht gelungen, aber ich war auch weit weg und habe mit einem 1000er Tele fotografiert und die Surfer waren auch leider noch Anfänger.

Später hab ich noch die Brandung ins Visier genommen. Links mit starkem Graufilter und rechts ohne.

Der Tag ging schnell zu Ende und nach unserem abendlichen Treffen ging es schon wieder ins Bett.

Am nächsten Tag, der auch der letzte meines Urlaubs war, konnten wir noch einmal gemeinsam auf Tour gehen. Wie an allen vorherigen Tagen begrüßte mich ein zauberhafter Sonnenaufgang.

Zuerst besuchten wir eine Grotte die direkt am Meer liegt und mit einer tollen Brandung punktet.

Die Grotte selbst war nicht ganz so spektakulär. Sie soll vor Jahrhunderten Piraten Unterschlupf gegeben haben.

Danach ging es weiter zur alten ehemaligen Hauptstadt Fuerteventuras. Auf dem Weg dorthin machten wir eine kleine Rast und konnten noch Streifenhörnchen sehen.

In der kleinen Stadt empfing uns ein Teddy mit kompletter Winterausrüstung.

Weisse Weihnachten ist auch bis hierher exportiert worden.

Beim Essen in einem gemütlichen Freisitz eines Restaurants sahen wir zahlreiche Katzen, von denen Eine für das Beitragsbild geknipst wurde. Die kleine Stadt ist für die Verhältnisse hier recht grün. Früher soll der Ort sogar von Wald umgeben gewesen sein.

Am Abend versuchte ich noch einen Zeitraffer des Sonnenuntergangs aufzunehmen, aber ich habe mich zu blöd angestellt. Wenigstens sind noch zwei Bilder entstanden die den Abschied von der Insel gut wiedergeben.

Trotz der schroffen Natur Fuerteventuras habe ich mich mit der Zeit meines Aufenthaltes hier doch sehr wohl gefühlt. Es ist halt mal etwas ganz Anders, was ich so noch nicht gesehen hatte.

Dass ich hier Zeit mit meiner Tochter verbringen konnte hat natürlich wesentlich zu meinem Glücksgefühl beigetragen.

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