Am nächsten Tag erkundete ich die Lagune Playa de Sotavento mit ihrem endlos scheinenden Sandstrand. Auch wenn ich kein Sonnenanbeter bin, der sich den ganzen Tag am Strand braten lassen möchte, ist es schon ein beeindruckendes Areal. Es war gerade ablaufendes Wasser in Richtung Ebbe und die Lagune dar fast leer gelaufen.



Ja, auch die Bettenburgen im Hintergrund beeindrucken, für mich allerdings nicht positiv. Zur Glück kann ja der seinen Urlaub nach seiner Fasson gestalten, mir wäre das Alles mindestens eine Nummer zu groß.
An der Westseite der Lagune ist ein felsiger Übergang der bei Niedrigwasser gut zu Fuß zum nächsten Strand überquert werden kann. Das gab mir die Gelegenheit noch ein bisschen mit der Kamera zu spielen.



Die Vögel nutzten den ständigen Wechsel von Ebbe und Flut um sich die nächste Mahlzeit in den Pfützen zu sichern.
Am Nachmittag trafen wir uns wieder und besuchten den nördlichen Teil der Insel wo die Surfer ihr Paradies gefunden haben. Die Fahrt dauerte nicht lange, die Insel ist an dieser Stelle nur ein paar Kilometer breit. Die Landschaft ist wie fast überall auf der Insel weit und manche Strukturen die Wind und Wetter formen sind sehr bizarr.


Wir schauten noch etwas den Surfern zu die auf die beste Welle warteten.


Danach ging es zurück zum Abendessen und wieder war ein Tag mit neuen Eindrücken zu Ende.
Der nächste Tag sollte das Highlight der Reise werden. Mein liebes Töchterchen hatte dienstfrei und mir einen gemeinsamen Segeltörn geschenkt. Mit Glück sollten wir eventuell auch Delphine zu Gesicht bekommen. Das klang schonmal sehr spannend.
Vorher wurde erstmal nach einem wunderbaren kupferfarbenen Sonnenaufgang gefrühstückt.


Danach fuhren wir zum Hafen um uns mit dem Skipper und den anderen Ausflüglern zu treffen. Das Boot war ein gut 40 Fuß langer sportlicher GFK-Segler und insgesamt waren wir wohl acht Leute.
Bei der Hafenausfahrt kam eine Schnellfähre angebraust und als diese eingelaufen war ging es auf`s Meer raus. Es wehte eine leichte angenehme Brise, fantastisches gemütliches Segelwetter.



Nach einer knappen Stunde feinsten Segelns zeigten sich tatsächlich Delphine, unglaublich.



Es begann ein wunderbares Schauspiel. Es müssen wohl einige Dutzend Tiere in der Gruppe gewesen sein die ihre Spaß hatten, um das Boot herum zu schwimmen und ihre Spielchen zu treiben. Der Skipper hatte die Segel eingeholt und wir trieben langsam in Begleitung der Delphine dahin. Es war magisch, alle verhielten sich ruhig und die Stille wurde nur durch die Atemgeräusche der Tiere unterbrochen


Das Schauspiel dauerte mindestens eine halbe Stunde, ich weiß es nicht mehr genau. Ich war von diesem Spektakel so gefangen, da spielte Zeit keine Rolle mehr. Da konnte man wunderbar über Gott und die Welt philosophieren – es war ein unglaublich friedlicher Augenblick.
Ich hatte dann auch einen Platz an der Badeplattform am Heck des Bootes abbekommen. Die Tiere waren so neugierig aber auch vorsichtig. Sie nahmen immer wieder Anlauf auf die im Wasser hängenden Zehen, doch im letzten Moment wichen sie aus.


Das war schon unglaublich aufregend. So plötzlich wie die Delphine gekommen waren verschwanden sie auch wieder. Wir segelten danach in Ufernähe und wer wollte konnte noch schwimmen gehen.
Danach ging es wieder zurück in den Hafen. Das Ende des Tages klang wieder mit einem gemeinsamen Essen aus. Ich sage an dieser Stelle einfach noch Mal: Danke liebe L…



Schreibe einen Kommentar