Heute Morgen fing es an zu regnen. Bis jetzt, es ist Nachmittag, hat es auch noch nicht wieder aufgehört. So stelle ich mir einen tropischem Dauerregen vor. Weil die heutige Etappe mit fünfeinhalb Kilometern relativ kurz war habe ich gedacht, das mit dem Regen probierst du gleich mal aus. Es gab zusätzlich auch noch ordentlich Wind und so dauerte es nur wenige Minuten und ich war durch bis auf die Haut.

Heute früh bin ich um 7 Uhr aufgestanden, um zeitig zum Bus zu kommen. Der Wetterbericht sagte am Nachmittag zunehmenden Wind voraus, da wollte ich bereits angekommen sein. Busfahren ist hier auf Mallorca recht einfach. Im städtischen Nahverkehr kann man einfach beim Busfahrer in bar bezahlen. Fernbus fahren geht nur mit einer Geldkarte, die hält man jeweils beim Ein- und beim Aussteigen an das Lesegerät, bin gespannt was der Spaß kostet. Der Busbahnhof für die Fernbusse ist wie eine U-Bahnstation unterirdisch angelegt, das sieht recht futuristisch aus.

Als ich mein Ziel erreicht hatte und notgedrungen aus dem Bus aussteigen musste, ging es endlich auch richtig mit dem Regen los. Eineinhalb Stunden heftiger Regen und das Tagesziel war erreicht. Ich war der erste der im Refugi Pont Romà angekommen ist.


Wenn ihr Leute treffen und kennenlernen wollt, kann ich euch diese Art der Übernachtung nur empfehlen. Man kommt einfach schnell mit Jung und Alt ins Gespräch. Wir sitzen hier gerade in folgender Kostellation zusammen: Ein Sachse, ein Schweizer, ein Würtemberger, ein Engländer, eine Kielerin und ein Hamburger. Jetzt kam gerade noch eine Französin. Das ist schon cool. Die Leute hier meinen übrigens dass der Bach hinterm Haus schon seit Jahren nicht soviel Wasser hatte.

Nicht nur auf den Bergen liegt übrigens Schnee.


Schreibe einen Kommentar