Alexander ist unterwegs

Reise- und andere Geschichten

Mit über 60 Jahren bin ich schon eine ganze Weile unterwegs und hoffe, dass noch einige Schritte dazu kommen

Kategorie: Mallorca

Wie dem Titel schon zu entnehmen ist – ein kleiner Reiseblog.

  • Es geht tatsächlich los

    So, ich sitze auf dem Flughafen und das Abenteuer beginnt tatsächlich. Manchmal glaube ich, dass ich eine totale Meise habe und jetzt ist gerade wieder so ein Augenblick. Danke, dass ich fahren durfte. Ich werde mir Mühe geben heil zu bleiben. Eine wird jetzt denken wie hätte ich ihn davon abhalten können, auch wieder wahr. Andererseits, es ist nur eine Woche Malle. Wilfried Erdmann ist mit über 60 allein und Nonstop gegen die vorherrschenden Winde um die Welt gesegelt, da ist noch jede Menge Luft nach oben. Jedenfalls bin ich, ob des kleinen Abenteuers wegen, doch ganz schön aufgeregt und gespannt, was da alles auf mich wartet, hoffentlich kein Schnee.

    Auf die Idee einen Blog zu schreiben, hat mich übrigens meine zweite Tochter gebracht, ich weiss nicht ob sie sich dessen bewusst ist. Das dritte Töchterchen hat’s gewusst (ich war froh Facebook unvorsichtig, da hat sie’s mitbekommen) und geschwiegen, danke dafür. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich Eure Namen liebe Familie hier nicht erwähnen werde, weil der Block öffentlich zugänglich und lesbar ist.

    Der eine Menüpunkt heißt auch ganz bewusst Gedanken aus der Badewanne, weil ich die Zeit genutzt habe, um den Block Stück für Stück zusammen zu basteln. Das soll es fürs Erste gewesen sein. Ich melde mich dann wahrscheinlich wenn ich angekommen bin noch einmal bei Euch. Ich hoffe, Ihr habt ein klein wenig Spaß meinen Wegen und Gedanken zu folgen.

    Falls es jemand nicht wissen sollte, der Blog beginnt ganz am Ende.

  • Update vor dem Start

    Wozu sind Planungen da? Richtig, um sie zu ändern. Den Flug habe ich noch einmal umgebucht. Es gibt einen Flug früh am Morgen und das passt mir viel besser. Dadurch komme ich schon um 8:30 Uhr an und kann mir noch ein bisschen Palma ansehen, ich bin noch nie dort gewesen.

    An der Packliste haben sich auch noch ein paar Kleinigkeiten geändert. Es ist ja auch keine Expedition oder Weltreise. Außerdem ist Spanien kein Entwicklungsland.

    Die Wettervorhersage war in den letzten Tagen die reinste Wundertüte. Erst würde es von Tag zu Tag schlechter. Dieser Vorhersagetrend hat sich in den letzten zwei Tagen ein bisschen gebessert. Ich werde ja sehen wie’s kommt, es ist halt Wetter. Morgen heißt es um 3:30 Uhr aufstehen und dann fährt mich meine liebe Frau nach Schkeuditz.

  • Die Etappen

    Sonntag, 26.02.

    Gegen 20:30 Uhr komme ich am Flughafen in Palma an. Von dort geht es zum Hotel per Bus etwa 6 km.

    Montag, 27.02.

    Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Bus zum zentralen Busbahnhof nach Palma um von dort einmal quer über die Insel nach Port de Pollenca zu fahren. Die erste Wanderstrecke ist entspannt und nicht allzu weit. Nach der Planung sind es 5,5km bis in das Refugi Pont Romà in Pollenca.

    Dienstag, 28.02.

    Die zweite Etappe ist dann auch gleich die längste der Tour. Es geht 600 Höhenmeter nach oben und 100 nach unten auf einer Gesamtstrecke von 16,5km. Ich übernachte dann im Refugi Son Amer in Lluc.

    Mittwoch, 01.03.

    War die gestrige Etappe die Längste, wird die Heutige dennoch die Anstrengendste denn es gilt auf einer Länge von 14,8km 700m hoch auf etwa 1210m über dem Meer und anschließend wieder 700m runter zu kraxeln. Ich hab ne Meise. Ziel ist das Refugi Tossals Verds. Das ist wohl die abgelegendste der bewirtschafteten Hütten.

    Donnerstag, 02.03.

    Jeder Tag hält ein besonderes Highlight bereit. Am Montag war es die kürzeste Etappe, am Dienstag die Längste, am Mittwoch die Höchste und am Donnerstag wird es die Überraschendste. Das Refugi de Cúber ist die kleinste Hütte, hat nur sechs Betten und war bei meinen Überlegungen bereits ausgebucht. Deswegen schleppe ich auch das Zeltgedöns mit. Der Weg dorthin ist etwa 8,7km lang und hat kaum Höhenmeter im Gepäck.

    Freitag, 03.03.

    Am Freitag geht es wieder über 12,2km zurück in die Zivilisation nach Sòller in die Casa Margarita, eine kleine Familiengeführte Pension. Dabei geht es aus den Bergen heraus auf etwa 50m über dem Meer. Wenn ich es bis dorthin geschafft haben sollte, wird die letzte Etappe auch zu bewerkstelligen sein.

    Sonnabend, 04.03.

    Die letzte Etappe führt nach Deià in das Refugi Can Boi. Das sind etwa 10,8km wobei auch diesmal die Höhenmeter eher vernachlässigt werden können.

    Sonntag, 05.03.

    Jetzt heißt es langsam Abschied nehmen. Mit dem Bus geht es wieder nach Palma Zum Flughafen und so Gott will bin ich 16 Uhr wieder daheim.

    Hier gibt es noch den Link zur Tour bei outdooractive.