Dieses Zitat kennen sicher viele, das Original geht etwas anders.
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.
So heißt es in „Erinnerung“ von Johann Wolfgang von Goethe. Bei der nächsten Wanderung soll dieser Gedanke im Vordergrund stehen. Ich habe es nicht weit bis zum Bahnhof und dort kann man entweder Richtung Leipzig oder Richtung Gera fahren. Alle zwei Stunden fährt eine Regionalbahn bis nach Mehltheuer. Dass es einen Ort mit diesem Namen gibt, war mir bis vor kurzem auch noch unbekannt. Der Ort liegt nur wenige Kilometer von Poel entfernt. Einige kennen wahrscheinlich Poel durch seine Talsperre. Dort fließt auch die Weiße Elster entlang, die etwa 120 km später bei mir zu Hause in unmittelbarer Nähe vorbei fliesst. Um Goethes Vierzeiler einmal richtig auf den Zahn zu fühlen liegt es für mich natürlich nahe, eine Wanderung entlang der Weißen Elster zu unternehmen. Ein kleines Stück des Elstertals in der Nähe von Poel kenne ich bereits. Poel liegt inmitten des Vogtlands einem kleinen Mittelgebirge. Laut outdooractive ist der Weg 138 km lang.

Insgesamt soll es 1277 m aufwärts und 1652 m abwärts gehen. Als Gesamtzeit für die Laufstrecke werden ein Tag und 12 Stunden angegeben. Das kommt für mich natürlich nicht in Frage, wo bleibt da der Genuss? Ohne jetzt genauer darüber nachgedacht zu haben glaube ich, das ist eine Tour eher für zwei verlängerte Wochenenden von jeweils Freitag bis Sonntag. Weil die Bahnstrecke immer an der Weißen Elster entlang geführt, wird ist es kein Problem die Strecke zu teilen und zwischendurch die Heimreise anzutreten. Anders als bei der Mallorca Tour möchte ich nicht so ganz genau planen wo die Übernachtungen sein sollen. Schön wäre allerdings eine Übernachtung auf einem Campingplatz jeweils in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, damit ich mich mit meiner Frau treffen kann. So haben wir dann hoffentlich beide ein schönes Wochenende, ich kann wandern und meine Frau bringt den Wohnwagen mit. So wird es hoffentlich ein kleiner gemeinsamer Kurzurlaub.

Das sind nun zunächst die ersten Gedanken zu der geplanten Tour, mal sehen wie sich die Gedanken im Laufe der Zeit noch weiterentwickeln werden. Ich merke gerade, planen macht mir ziemlich viel Spaß.

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