8. Etappe – Rückflug und Rückblick

Ich wurde zeitig munter und konnte ein sehr reichhaltiges, fast schon luxuriöses, Frühstück genießen. Die Sachen waren danach schnell gepackt und die Rückreise begann. Es war noch reichlich Zeit bis zum Abflug und so nahm ich einen kleinen Umweg über die Strandpromenade.

Der Weg zum Flughafen war wenig spektakulär. Einige Unkräuter am Wegesrand weckten wenigstens mein fotografisches Interesse.

Der Weg zum Flughafen ist jetzt nicht direkt eine Fußgängerzone. Teilweise ging ich am Straßenrand entlang,  um den einen oder anderen großen Kreisverkehr herum und konnte bestaunen wie vielfältig man diese bepflanzen kann.

Google Maps schickte mich nicht zum Check in, sondern gefühlt in die geographische Mitte der ganzen Anlage. Etwas hilflos sprach ich zwei Männer an die gerade ihr Auto parkten. Wie sich herausstellte waren es Piloten auf dem Weg zur Arbeit. Sie waren so freundlich und nahmen mich einfach mit. So kam ich mit ihnen durch den dienstlichen Eingang und sie brachten mich bis zum Check in, sehr freundlich.

Jetzt bin ich eingecheckt und habe immer noch genügend Zeit, Zeit um einen ersten Rückblick zu halten. Heute empfand ich zum ersten Mal den Rucksack als schwer. Die Waage beim Einchecken zeigte 15,2kg, das geht ja noch. Auch so etwas wie Muskelkater empfinde ich zum ersten Mal auf der Tour. Na ja, die Anspannung läßt langsam nach.

Bei meinem Berichten zur Vorbereitung schrieb ich was vom Bayrischen Wald. Ich hätte mir nicht annähernd träumen lassen, dass es genau das werden würde. Schneesturm im Gebirge.

Einen Mitwanderer gefunden zu haben war einfach großartig. Allein wäre ich bei diesen Bedingungen nie hoch ins Gebirge gegangen. War es zu zweit verantwortungslos? – ein bisschen vielleicht. Ich will mir nicht ausmalen wenn sich einer von uns verletzt hätte. Der Herr hatte ein Auge auf uns geworfen, danke.

Meine umfangreiche Planung war zwar zeitlich schnell über den Haufen geworfen, aber der Ausrüstungsteil war goldrichtig. Ich glaube im Notfall hätten wir es 2-3 Tage draußen ausgehalten.

Mein Fazit: Es war großartig, anders zwar aber besser als ich es mir vorgestellt hatte. Werde ich sowas wieder machen? Ihr kennt die Antwort…

Kommentare

2 Kommentare zu „8. Etappe – Rückflug und Rückblick“

  1. Avatar von Carlo
    Carlo

    Lieber Alexander, vielen Dank für diesen schönen Bericht, es sind auch für mich bleibende Erinnerungen. So ein Blog hat was inspirierendes, vielleicht sollte ich auch einmal einen schreiben, auf der nächsten improvisierten Tour.
    Ich wünsche dir noch viele schöne Wanderungen und bereichernde Abenteuer.
    herzlich Carlo

    1. Avatar von alexanderistunterwegs

      Guten Abend Carlo,
      schön, dass Du offensichtlich auch wieder gut zu Hause gelandet bist. Es war ein tolles Abenteuer was mir Lust auf mehr gemacht hat. Ich bin gespannt was da hoffentlich noch kommen mag. Wenn Du die Vespa mal in meine Richtung steuern solltest, lass es mich wissen.
      Ich hatte übrigens in der gesamten Woche keinen Muskelkater, der kam dann am Montag als gesammelte Ladung.
      Sei herzlich gegrüßt
      Alexander

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