Am 12. Juli habe ich den neuen Biwakplatz am nord-östlichen Ufer des Zwenkauer Sees getestet. Es ging zu Fuß zu Hause los. Am Aussichtspunkt baute ich das Packraft auf und paddelte am rechten Ufer entlang. Es war einer dieser schwülwarmen Tage bei dem Gewitter in der Luft liegt, wie wir sie in diesem Jahr schon oft hatten. Am Strand neben dem Zwenkauer Hafen legte ich eine Pause ein, weil eine dunkle Wolkenfront mit Donner hinter mir aufgezogen war.

Das Unwetter blieb aus und so ging es weiter über den See zur Anlegestelle. Kaum angekommen fing es kurz an zu regnen. Als der Spuk vorbei war, sah ich noch den Rest eines Regenbogens.

Der Platz ist sehr schön angelegt, die Biwakhütten sind sehr massiv und versprühen noch den Duft von frischem Holz. Man hat darin jede Menge Platz.


Das spektakuläre an dieser Übernachtung waren die Lichtspiele am Abendhimmel.







Die Nacht war dann relaviv laut. Man hört die Autobahn sehr deutlich und auch der nächtliche Flugverkehr trägt dazu bei. Am Morgen war es dann sehr windig, so dass ich den Rückweg zu Fuß antrat. Nach 10 km und 2 Stunden später saß ich zu Hause am Frühstückstisch.
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